Bosch-Logo

Bosch sollte es in den USA nach Ansicht eines Rechtsexperten bloß nicht auf ein Gerichtsverfahren ankommen lassen, sondern lieber nach VW-Vorbild einen außergerichtlichen Vergleich schließen. Bild: Bosch

Zwar müsse man die Bosch-Erwiderung abwarten für einen ausgewogenen Überblick, die aufgeführten Beweismittel ergäben aber "ein düsteres Bild", so Engelhart. Wie VW sollte Bosch in den USA einen Vergleich anstreben und es bloß nicht auf ein Gerichtsverfahren ankommen lassen. Volkswagen hat sich zuletzt in einem Vergleich mit US-Klägern auf die Zahlung von 15,3 Milliarden US-Dollar (13,9 Milliarden Euro) eingelassen. Im Gegensatz zu VW hat Bosch bisher keine Schuld eingestanden.

"Die Vorwürfe in der US-Klageschrift sind massiv - es sieht in der Klageschrift ganz klar so aus, als sei Bosch bis zum Ende an der Entwicklung der Betrugssoftware beteiligt gewesen", sagte der Juraexperte Marc Engelhart vom Freiburger Max-Planck-Institut. Kürzlich war eine Klageschrift bekanntgeworden, in der geschädigte US-Dieselkunden den Stuttgarter Technologiekonzern der aktiven, jahrelangen Mittäterschaft bei der massenhaften Abgasmanipulation bezichtigen.

Kostenlose Registrierung

Bleiben Sie stets zu allen wichtigen Themen und Trends informiert.
Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.
*

Ich habe die AGB, die Hinweise zum Widerrufsrecht und zum Datenschutz gelesen und akzeptiere diese.

*) Pflichtfeld

Sie sind bereits registriert?

dpa