Ein Mann im Rheinmetall-Werk verarbeitet Zuliefererkomponenten für die Automotive-Branche.

Das Autogeschäft bleibt zwar hinter den Vorjahreswerten, kehrt nach einem Dämpfer aber in die Gewinnzone zurück. Bild: Rheinmetall

| von Claas Berlin

Für die krisengeplagte Autosparte rechnet der MDax-Konzern 2020 nun mit einem währungsbereinigten Umsatzrückgang um 20 bis 23 Prozent sowie mit einem operativen Jahresergebnis von zehn bis 20 Millionen Euro. Bislang war bestenfalls ein Erreichen der Gewinnschwelle angepeilt worden.

Mit Blick auf das abgelaufene dritte Quartal fiel der Konzernumsatz trotz einer leichten Verbesserung des Automarktes im Jahresvergleich um rund sieben Prozent auf 1,38 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis legte hingegen um zwei Millionen auf 101 Millionen Euro zu, die entsprechende Marge verbesserte sich so um 0,6 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent. Dagegen sank der Überschuss von 60 auf 49 Millionen Euro.

Das Autogeschäft blieb dabei zwar hinter den Vorjahreswerten, kehrte nach einem Dämpfer durch die Corona-Pandemie aber in die Gewinnzone zurück. Im zweiten Quartal hatten noch hohe Abschreibungen infolge der Pandemie die Sparte stark belastet und den Gesamtkonzern unter dem Strich in die roten Zahlen gerissen. Rheinmetall fertigt unter anderem Kolben, Pumpen und Ventile für Autos, aber auch Teile für Kältemittelkreislauf- und Abgassysteme.

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