Samsung SDI

Samsung SDI will sich auf die Fertigung von Batterien für E-Autos fokussieren. Bild: Samsung SDI

Käufer der Patente und der Maschinen ist laut der Korea Times das Unternehmen Kolon Industries. Samsung SDI begründet diesen Schritt mit schlechten Zukunftsaussichten für diese Technologie. Das Geld, das das Unternehmen spare beziehungsweise durch den Verkauf, soll komplett ins Batterie-Geschäft fließen.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Mischkonzern Samsung unprofitable Sparten abstößt. So geschehen mit der Plasma TV Division sowie der Chemie-Sparte. In den Wachstumsmarkt Elektroauto-Batterien investieren die Koreaner hingegen kräftig. Erst im Januar dieses Jahres kündigte das Unternehmen an, rund 2,5 Milliarden Dollar in diesen Bereich zu stecken. Damit will Samsung SDI seine Vormachtstellung gegenüber dem anderen bedeutenden Batteriehersteller LG Chem weiter ausbauen.

Derzeit betreibt Samsung SDI im südkoreanischen Ulsan sowie im chinesischen Xi’an zwei Batterie-Werke. Deren gemeinsames Produktionsvolumen reicht aus, um jährlich 200.000 E-Autos mit Akkus zu versorgen. Im April dieses Jahres kündigten die Koreaner zudem an fast 900 Millionen Dollar in den Ausbau beider Standorte zu investieren sowie ein neues Batterie-Werk in Europa hochzuziehen.