Schaeffler-Werk im ungarischen Debrecen

Die Fotomontage zeigt den geplanten Erweiterungsbau mit dem dunkelgrauen Dach direkt neben der bestehenden Produktionshalle des Schaeffler-Werkes im ungarischen Debrecen. Bild: Schaeffler

Wie das Unternehmen meldet, wird die neue Fertigungsstätte unter anderem mit Maschinen mit modernster Schleiftechnologie zur Herstellung von Wälzlagern ausgestattet. Das Produktionsvolumen im ungarischen Werk steige damit um etwa 50 Prozent, heißt es. In den nächsten Jahren soll zudem die Zahl der Mitarbeiter um etwa 500 steigen. Schaeffler entwickelt sich damit zum größten Arbeitgeber in der Region. Die Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau soll laut Schaeffler voraussichtlich im Spätsommer dieses Jahres erfolgen. Die ersten Teile aus der neuen Produktionsstätte sollen in der zweiten Jahreshälfte 2017 ausgeliefert werden.

„Mit der Investition am Standort Debrecen erhöht  die Schaeffler-Gruppe die Kapazitäten für den europäischen Markt. Wir decken so den wachsenden Wälzlager-Bedarf der Kunden aus dem Automobil-Bereich noch zuverlässiger und schneller. Unser Ziel ist, uns noch kundenorientierter auszurichten“, sagt Dietmar Heinrich, CEO Europa von Schaeffler. Das Vorhaben, das man in der vergangenen Woche im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaftsbeziehungen in Budapest vorgestellt hatte, werde von der ungarischen Regierung gefördert und unterstützt, heißt es weiter. Wie der Zulieferer mitteilt, investiere man selber insgesamt rund 80 Millionen Euro in die Erweiterung des Werkes.