Schaeffler widmet sich unter anderem der Zustandsüberwachung von Maschinen und Anlagen sowie der digitalen Vernetzung der Produktion. Bild. Schaeffler

Schaeffler widmet sich unter anderem der Zustandsüberwachung von Maschinen und Anlagen sowie der digitalen Vernetzung der Produktion. Bild. Schaeffler

Den Kaufvertrag über 100 Prozent der Anteile an der Autinity Systems GmbH aus Chemnitz schloss Schaeffler bereits zum 4. Oktober ab. Der Erwerb des 2004 gegründeten Unternehmens ist nach Angaben von Schaeffler Teil der verabschiedeten M&A-Strategie der Gruppe. Autinity Systems hat sich auf die digitale Zustandsüberwachung und Maschinendatenerfassung spezialisiert. Gerhard Baum, Chief Digital Officer, sagte: „Seit vielen Jahren nutzen wir bereits Softwarelösungen von Autinity. Mit dem Kauf des Unternehmens stärken wir unsere Zusammenarbeit und beschleunigen die Weiterentwicklungen im Bereich der Maschinendatenerfassung und der Zustandsüberwachung.“ 

Die Verfügbarkeit von Maschinendaten sowie deren echtzeitnahe Erfassung, Speicherung und Analyse ist laut Schaeffler maßgeblich für die Digitalisierung in der Produktion. Im Rahmen seiner Strategie „Mobilität für morgen“ hat der Zulieferer die Digitalisierung als eine Zukunftschance für sich definiert. Der Aufbau von internen Strukturen, die Partnerschaft mit IBM, die Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (SHARE at FAU), die aktive Mitarbeit im Industrial Data Space gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut sowie der Kauf von Autinity sind laut dem Unternehmen wichtige Bausteine bei der Umsetzung seiner digitalen Agenda. Derzeit laufen 30 Digitalisierungsprojekte bei Schaeffler. Bereits im nächsten Jahr sollen es schon doppelt so viele sein.