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Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis dürfte zudem nur noch 9,5 bis 10,5 % vom Umsatz ausmachen. Schaeffler reiht sich damit ein in die Riege von Autobauern und Zulieferern, die in diesem Jahr mit Gewinnwarnungen die Anleger enttäuschen. Bild: Schaeffler

Auch der Autozulieferer Schaeffler senkt wegen schlechter laufender Geschäfte seine Prognosen für das laufende Jahr. Grund sei vor allem das schwächere Abschneiden auf dem chinesischen Automarkt, teilte der im MDax notierte Konzern am Dienstag (30. Oktober 2018) mit. Das Umsatzwachstum dürfte nun nur noch 4 bis 5 % betragen, wenn Währungseffekte ausgeklammert werden. Vorher standen 5 bis 6 % im Plan.

Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis dürfte zudem nur noch 9,5 bis 10,5 % vom Umsatz ausmachen. Zuvor hatte das Management um Klaus Rosenfeld 10,5 bis 11,5 % angepeilt. Schaeffler reiht sich damit ein in die Riege von Autobauern und Zulieferern, die in diesem Jahr mit Gewinnwarnungen die Anleger enttäuschen. Das Marktumfeld in der Automobilindustrie sei weiterhin schwankungsanfällig, was auch an der Umstellung auf den Verbrauchs- und Abgasprüfzyklus WLTP in der Europäischen Union liege. Dazu kämen die weltweiten Handelskonflikte.

Im dritten Quartal erzielte Schaeffler nach vorläufigen Zahlen ein Umsatzplus von 2,5 % auf 3,52 Mrd Euro. Ohne die Folgen des starken Euro hätte der Erlös um 3,7 % zugelegt. Das bereinigte operative Ergebnis rutschte jedoch um 14,7 % auf 355 Mio Euro ab.