Schaeffler Rosenfeld

Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld geht davon aus, dass sich der chinesische Automarkt im Laufe des Jahres erholen wird. Bild: Schaeffler

| von Roswitha Maier

So erwartet der Vorstand beim Umsatz einen währungsbereinigten Rückgang von bis zu zwei Prozent. Bestenfalls dürften die Erlöse das Vorjahresniveau erreichen, teilte das SDax-Unternehmen bei der Vorlage der Jahresbilanz am Dienstag in Herzogenaurach mit. 2019 stagnierte der Umsatz währungsbereinigt bei 14,4 Milliarden Euro.

Von den Erlösen sollen im neuen Jahr 6,5 bis 7,5 Prozent als bereinigter Gewinn vor Zinsen und Steuern übrig bleiben. Das wäre deutlich weniger als im Vorjahr. Da war die Marge bereits um 1,6 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent zurückgegangen.

Der Spezialist für Kupplungen, Getriebe und Wälzlager hatte die Schwäche der Automärkte im zurückliegenden Jahr deutlich zu spüren bekommen und seine Jahresprognose kappen müssen. Unter dem Strich brach der auf die Aktionäre entfallende Überschuss um mehr als die Hälfte auf 428 Millionen Euro ein.