Der Hauptsitz des Automobil- und Industriezulieferers Schaeffler in Herzogenaurach

Schaeffler platziert seinen Debüt-Schuldschein im Gesamtvolumen von rund 350 Millionen Euro. Bild: Schaeffler

| von Götz Fuchslocher

Dem Unternehmen zufolge dienen aus den Mitteln des Schuldscheindarlehens 300 Millionen Euro ausschließlich der Refinanzierung eines Portfolios von nachhaltigen Projekten gemäß dem „Green Finance Framework“ der Schaeffler Gruppe.

Das Debüt am Schuldscheinmarkt im aktuell sehr schwierigen Umfeld sei ein wichtiger Baustein der Finanzstrategie, so Dietmar Heinrich, Finanzvorstand der Schaeffler AG. Der Schuldschein trage zur Investorendiversifizierung bei und erweitere den aktuellen Mix an Finanzierungsinstrumenten. "Zudem stärkt er die solide Liquiditätsposition der Schaeffler Gruppe zusätzlich.

Mit den nun platzierten grünen Schuldscheintranchen refinanziere man ein Projektportfolio mit Fokus auf Produkte für eine emissionsfreie Mobilität wie zum Beispiel Elektromotoren und E-Achsen sowie Produkte für die klimaschonende Gewinnung von Energie durch Windkraft, so das Unternehmens. Darüber hinaus werden Investitionen in eine nachhaltigere globale Produktion von Schaeffler mit Blick auf Abfall- und Abwasservermeidung sowie einen geringeren Energieverbrauch refinanziert. Zum Zeitpunkt der Schuldscheinbegebung war bereits die volle Zuteilung der Mittel im Rahmen des grünen Projektportfolios erreicht, heißt es.

Die Schuldscheintransaktion umfasst Tranchen mit Laufzeiten von drei, fünf und acht Jahren. Die Tranchen wurden sowohl mit fester als auch mit variabler Verzinsung angeboten. Die Transaktion wurde digital über die Finanzierungsplattform VC Trade vermarktet und von der Bayern LB, der Helaba, der ING sowie der UniCredit arrangiert. Die ING habe Schaeffler darüber hinaus als „Green Advisor“ unterstützt.

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