Schaeffler

Schaeffler kann sich auf seine Automotive-Sparte verlassen. Bild: Schaeffler

Insgesamt wuchs der Konzernumsatz im Jahresvergleich um 9,1 Prozent auf 13,23 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Ohne Rückenwind aus der Umrechnung in Euro hätte das Plus 3,5 Prozent betragen. Im laufenden Jahr peilt Vorstandschef Klaus Rosenfeld ein Wachstum von 3 bis 5 Prozent an.

Unter dem Strich kam das Plus bei den Erlösen aber nicht an, weil Schaeffler im Dezember 238 Millionen Euro für mögliche Schadensersatzansprüche in einem Kartellverfahren zurücklegte. Außerdem wurden für den Konzernumbau im schwächelnden Industriegeschäft Rückstellungen von 36 Millionen Euro gebildet. Der Konzerngewinn schrumpfte um 9,6 Prozent auf 591 Millionen Euro.

Das Management schlägt eine Dividende von 35 Cent je Vorzugsaktie vor - außerdem soll es eine einmalige Sonderausschüttung von 15 Cent pro Papier geben. Die Verschuldung konnte Schaeffler binnen Jahresfrist von 5,8 auf 4,9 Milliarden Euro senken.

Ohne die Sondereffekte wäre der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) etwas schwächer als der Umsatz um 7,4 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro gestiegen, rechnete der Konzern vor. Im laufenden Jahr nimmt sich Schaeffler bei der bereinigten operativen Marge erneut einen Zielwert von 12 bis 13 Prozent vor (VJ: 12,7). "Auch wenn das Umfeld weiter herausfordernd bleibt, sehen wir für unser Geschäft weiter gute Wachstumschancen", sagte Rosenfeld laut Mitteilung.