Der Standort von Schaeffler im badischen Bühl.

Im Laufe der vergangenen Jahre hat Schaeffler seine Kompetenzen im Bereich E-Mobilität durch die Akquisition von Firmen ausgeweitet. Bild: Schaeffler

Noch in diesem Jahr will Schaeffler mit der Serienproduktion von E-Motoren für Hybridmodule, Hybridgetriebe und rein elektrische Achsantriebe beginnen. Grundlage dafür ist eine modulare und hochintegrierte Technologieplattform. Bereits im Vorjahr kommunizierte der Zulieferer einen Rekordauftrag für dedizierte Hybridgetriebe. Ab 2024 soll eine gesamte Antriebseinheit mit zwei E-Motoren und ins Getriebe integrierter Leistungselektronik ausgeliefert werden.

Neben den verschiedenen Aufträgen im PKW-Bereich betrat Schaeffler jüngst das Marktsegment für Heavy-Duty-Anwendungen im LKW-Bereich und sicherte sich einen Serienauftrag für E-Motoren mit Wellenwicklungstechnologie, die sich durch Vorteile bei der Montage und hohe Leistungsdichte auszeichnen. Den Anfang nahm diese Geschäftstransformation Anfang 2018, als ein eigener Unternehmensbereich für die E-Mobilität gegründet wurde.

Im Laufe der vergangenen Jahre hat das Unternehmen aus Herzogenaurach seine Kompetenzen in diesem Bereich durch die Akquisition von Firmen wie Elmotec-Statomat oder Compact Dynamics ausgeweitet. Dabei liefert es Technologien für alle elektrifizierten Antriebsstränge. So kommen die seit 2017 in Serie erhältlichen E-Achsgetriebe etwa im Audi E-Tron zum Einsatz, während ein koaxiales E-Achsgetriebe im Porsche Taycan für die richtige Übersetzung an der Vorderachse sorgt. Mittlerweile konnte der Zulieferer zudem Aufträge ganzer "3in1-E-Achsen" gewinnen, die E-Motor, Getriebe und Leistungselektronik in einem System vereinen.

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