Schaeffler Firmensitz Bühl

2021 will Schaeffler mit der weltweiten Serienproduktion von Elektromotoren beginnen. Bild: Schaeffler

| von Fabian Pertschy
Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG, betont den Willen zur Nachhaltigkeit.
Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG, betont den Willen zur Nachhaltigkeit. Bild: Schaeffler

Um das Nachhaltigkeitsmanagement zu verbessern, hat Schaeffler ein Sustainability Committee etabliert, dem die Mitglieder des Executive Boards und Mitarbeiter der ersten Führungsebene angehören. Eine der wichtigsten Entscheidungen des neuen Komitees ist die Neuausrichtung der Unternehmensziele: „Wir können und wollen deutlich mehr tun“, versichert Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG. „Das heißt auch, dass wir noch nicht da sind, wo wir hinwollen.“

Das Technologieunternehmen will bis 2024 zahlreiche Maßnahmen zur jährlichen Steigerung der Energieeffizienz im Umfang von 100 Gigawattstunden implementieren und zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umstellen. Die Zahl der Unfälle mit Ausfallzeiten soll ebenfalls bis 2024 um durchschnittlich zehn Prozent pro Jahr sinken und in die variable Vergütung der oberen Führungsebenen werden Nachhaltigkeitsziele integriert.

Um diese Ziele zu erreichen, will der Zulieferer gemeinsam mit seinen Partnern neue Lösungen nutzen: klimaschonende Energieerzeugung, intelligente Reparaturen, neue Mobilitätskonzepte. „Ab 2021 starten wir weltweit mit der Serienproduktion von Elektromotoren. Außerdem werden wir verstärkt das Potenzial der Brennstoffzelle nutzen und – etwa durch langlebige Windkraftanlagen – aktiv die Energiewende mit vorantreiben“, betont Rosenfeld.

In diesem Zusammenhang werden auch neue Wege bei der Finanzierung eingeschlagen. Die Schaeffler Gruppe hat ein Green Finance Framework etabliert, in dessen Rahmen zukünftig grüne Finanzierungen abgeschlossen werden können.