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Das Gemeinschaftsunternehmen Auria ist das Ergebnis einer bereits seit zwei Jahrzehnten bestehenden Joint-Venture-Partnerschaft zwischen IAC-Konzerngesellschaften und Shenda. Bild: Auria

| von Andreas Karius

Shenda hat 70 Prozent der Anteile an dem Joint Venture erworben, IAC hält 30 Prozent. Die in Großbritannien ansässige Auria wird regionale Zentralen in Southfield, Michigan, USA, und in Düsseldorf haben und, neben der operativen Kontrolle dreier Joint Ventures in China, Südafrika und den USA, 21 Produktionsstätten und 4 Technikzentren in 10 Ländern betreiben. Das Unternehmen soll rund 7000 Mitarbeiter beschäftigen und alle internationalen Automobilhersteller sowie mehrere regionale Hersteller beliefern. 

"Dieser Abschluss markiert nicht nur den Beginn eines neuen globalen Start-ups, sondern stützt sich auch auf eine sehr starke und produktive Partnerschaft zwischen IAC und Shenda in China“, sagte Yao Minghua, Chairman von Shenda.

 

Angesichts der Branchentrends sehen die betiligten Unternehmen ein hohes Zukunftspotenzial. "Für den wachsenden Anteil der Elektro- und Hybridfahrzeuge sind leichte und schalldämpfende Materialien besonders wichtig. Und Fahrzeuge für Car-Sharing- oder Mitfahrkonzepte benötigen besonders robuste Bodenbeläge und Verkleidungsmaterialien, die der intensiveren Nutzung standhalten", sagte Brian Pour, Präsident und CEO von Auria.

Unabhängig von Auria wird sich IAC weiterhin auf sein Kernportfolio, bestehend aus Cockpitsystemen und Produkten für Türverkleidungen, Konsolen und Dachhimmel konzentrieren.