Die Antriebsstrangsparte von Thyssenkrupp vereinheitlicht und digitalisiert die Fertigungsprozesse.

Die Antriebsstrangsparte von Thyssenkrupp vereinheitlicht und digitalisiert die Fertigungsprozesse. Bild: Thyssenkrupp

| von Götz Fuchslocher

Die globale Zusammenarbeit in seinen F&E-Projekten steuert das Unternehmen mit CIM Database PLM von Contact. Dabei trage die Technologie-Plattform mit ihren zentralen Diensten und Integrationen zu SAP und anderen IT-Systemen für unternehmensweit einheitliche Prozesse und konsistente Daten bei, heißt es von Seiten der Antriebsspezialisten. Über diese Plattform werde man nun auch das Shopfloor-Management weitgehend digitalisieren.

Ausgangspunkt für das Industrie 4.0-Projekt sei zunächst die Ablösung eines Altsystems für die Instandhaltung gewesen. „Ein Proof-of-Concept hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir Contact Elements auch für die effiziente Produktionssteuerung nutzen können“, sagt Thomas Binder, Head of Operations beim Motorenkomponentenhersteller von Thyssenkrupp. „Daher haben wir uns für eine Gesamtlösung entschieden, die von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Anlagen-Wartung durchgängige Prozesse in beide Richtungen ermöglicht.

Die beiden Unternehmen implementieren eine integrierte Anwendungsumgebung für die komplette Auftragsabwicklung in der Produktion. Die neue Produktionssteuerung versorgt die Werker mit den jeweils benötigten Arbeitsunterlagen, visualisiert in Dashboards relevante Kennzahlen wie Durchlaufzeiten oder Fehlermeldungen und spiegelt sie in die Unternehmens-IT zurück. Über die gemeinsame Plattform sind die Daten aus den weltweit zehn Produktionsstandorten der Antriebsstrangsparte auch für eine vorausschauende Wartung, Ersatzteilbeschaffung oder Produktverbesserungen (Closed-Loop-Engineering) nutzbar. Die neuen IoT-Anwendungen sollen Ende 2021 online gehen und nach ihrer Produktivnahme weiter ausgebaut werden.

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