ThyssenKrupp

Wegen des corona-bedingten Einbruchs der Wirtschaft mussten alle Bereiche von ThyssenKruppp erheblich Federn lassen. Das galt insbesondere auch für das Automobilzulieferer-Geschäft. Bild: ThyssenKrupp

| von Roswitha Maier

Im Vorjahr hatte das Minus bei 229 Millionen Euro gelegen. Wegen des corona-bedingten Einbruchs der Wirtschaft mussten alle Bereiche erheblich Federn lassen. Insbesondere galt das für das Automobilzulieferer-Geschäft sowie die Stahlsparte und den Handel. Der Umsatz im fortgeführten Geschäft von Thyssenkrupp sackte daher um gut ein Drittel auf knapp 5,8 Milliarden Euro ab. Der Auftragseingang brach noch stärker um 42 Prozent auf rund 4,8 Milliarden Euro ein.

Für das vierte Quartal sieht Thyssenkrupp in nahezu allen Bereichen eine stabile Entwicklung oder eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Vorquartal, nachdem die Kunden die Produktion wiederaufgenommen haben. Eine mögliche Ausnahme sei jedoch das Stahlgeschäft.

Dennoch rechnet das Management beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) der fortgeführten Aktivitäten mit einem Verlust im mittleren bis höheren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Für das Gesamtjahr sei daher ein bereinigter operativer Fehlbetrag zwischen 1,7 und 1,9 Milliarden Euro wahrscheinlich. Dabei erwartet Thyssenkrupp allein für den Stahlbereich einen Verlust von bis zu gut einer Milliarde Euro.

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