Neue Webasto-Zentrale in Russland: Symbolische Schlüsselübergabe in Lobnja

Symbolische Schlüsselübergabe in Lobnja: Holger Engelmann, Vorstandsvorsitzender der Webasto SE (Mitte), Klaus Appel, Geschäftsführer der Webasto Russland (links), und sein Stellvertreter Sergey Michejenko. Bild: Webasto

Die neue russische Thermo-Zentrale umfasst auf einer Fläche von rund 4.000 Quadratmetern Verwaltung, Schulungsräume, Montage und zwei Werkstätten. Insgesamt hat Webasto rund 10 Millionen Euro in den neuen Standort investiert.

Von Lobnja aus werden die Automobilhersteller mit Heizsystemen für die Erstausstattung in ihren russischen Werken beliefert. Außerdem versorgt Webasto von dort aus künftig seine vier Vertriebsstandorte in St. Petersburg, Nischni Nowgorod, Jekaterinburg und Nowosibirsk, mehr als 60 Händler sowie landesweit rund 500 Werkstätten mit Standheizungen zum Nachrüsten. In den Werkstätten in Lobnja baut Webasto Standheizungen sowohl in Pkw als auch in Nutz- und Sonderfahrzeuge nachträglich ein. Die neuen Kapazitäten im Produktionsbereich werden zunächst vorrangig für die Endmontage von Wasserheizungen der Serie Thermo Top Evo genutzt, so das Unternehmen.

Die Qualität und Zuverlässigkeit der Webasto Heizsysteme werde in Russland seit Jahrzehnten geschätzt. "Unsere Standheizungen sind in diesem Land so bekannt, dass ‚Standheizung‘ in Russland schlicht ‚Webasto‘ heißt", betonte Holger Engelmann, Vorstandsvorsitzender der Webasto SE. Die Nachfrage nach diesen Produkten sei nach wie vor stark, und für die Zukunft sehe Webasto hier große Wachstumspotenziale. "Russland ist für uns als klassischer Kältemarkt von strategischer Bedeutung. Wir haben dort seit 2000 eine eigene Tochtergesellschaft. Mit dem Umzug aus der Moskauer Innenstadt in einen neuen Gebäudekomplex im Norden der Hauptstadt bauen wir unsere Präsenz nun deutlich aus", so Engelmann weiter.