Ein feierlicher Moment: (v.l.) Jiri Gerner (Werksleiter in Ostrov), Ralf Eble (Geschäftsführer

Ein feierlicher Moment: (v.l.) Jiri Gerner (Werksleiter in Ostrov), Ralf Eble (Geschäftsführer Witte Automotive), Bohuslav Sobotka (Ministerpräsident Tschechien) und Ladislav Kröbl (Geschäftsführer Witte Automotive Nejdek) schneiden das Band durch. Bild: Witte Automotive

Gemeinsam mit dem tschechischen Ministerpräsidenten Bohuslav Sobotka und weiteren hochrangigen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft hat der Zulieferer den neuen Standort in der Karlsbader Region feierlich eröffnet. „Als ich vor einem Jahr hier stand, war hier nur eine grüne Wiese. Ich bin beeindruckt davon, was Witte Automotive binnen eines Jahres hier aufgebaut hat“, stellte der tschechische Regierungschef in seiner Rede fest.

Zum Start arbeiten 100 Mitarbeiter im neuen Werk, welches sich derzeit im Serienanlauf befindet. Zukünftig werden von hier aus gut 600 Mitarbeiter jährlich  rund 20 Millionen lackierte Türaußengriffe an die Automobilhersteller ausliefern. 30.000 Quadratmeter umfasst das Gebäude und vereint darin gleich mehrere Fertigungsschritte: Kunststoffspritzguss, Lackiererei und Montage. „Dieser integrierte Türaußengriffstandort ist in Kombination mit der modernsten Lackiertechnologie einzigartig auf der Welt“, sagt Witte Geschäftsführer Ralf Ebler.

Die Errichtung des zweiten Produktionsstandortes in Tschechien stellt die größte Investition in der Unternehmensgeschichte dar. Mit ihr hat der Lieferant für automobile Schließsysteme mit Stammsitz in Velbert, Deutschland, seine Präsenz in Europa weiter ausgebaut. Das Werk in der tschechischen Stadt Nejdek feiert in diesem Jahr bereits sein 25-jähriges Jubiläum.