ZF_Eroeffnung-Pruefzentrum-Friedrichshafen

Im neuen Prüfzentrum werden elektrische, hybridisierte und verbrennungsmotorische Antriebe getestet. Bild: ZF

Mit dem Prüfzentrum hat ZF ein hochflexibles Gebäude errichtet, um elektrische, hybridisierte und verbrennungsmotorische Antriebe zu testen. Batteriesimulatoren versorgen Elektro- und Hybridantriebe mit der nötigen Energie. Damit kann in den Prüfboxen die gesamte Energiezufuhr für ein Fahrzeug simuliert werden – gleich aus welcher Energiequelle.

„Das neue Prüfzentrum für Antriebstechnologien ist das Fitnesscenter für die Mobilität der Zukunft. Denn alle Fahrzeugantriebe von ZF erhalten hier ihre Kondition und ihren technischen Feinschliff“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG, Wolf-Henning Scheider, am Mittwoch (27.2.2019) bei der Eröffnung des Prüfzentrums in Friedrichshafen.

 

Weiterer Ausbau des Standorts

ZF wird seine Kapazitäten in Friedrichshafen weiter ausbauen. Ein neues Bauprojekt befindet sich derzeit in der Planungs- und Genehmigungsphase. Nach dem Investment von insgesamt 70 Millionen Euro für das Prüfzentrum wird ZF hier erneut einen zweistelligen Millionenbetrag investieren.

ZF betreibt in Friedrichshafen zahlreiche Prüfanlagen für unterschiedliche Anforderungen und Produkte. Dazu zählen die bestehenden Getriebeprüfstände im FEZ ebenso wie ein Prüfstand für die laserbasierte Lidar-Technologie, die ein wichtiger Bestandteil des Sensorsets für automatisierte Fahrfunktionen ist. „Im Prüfzentrum steht die Dauerlauferprobung von Antriebstechnologien im Vordergrund“, sagte Dr. Dirk Walliser, Leiter der zentralen Forschung und Entwicklung bei ZF. „Hier können wir den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugantriebs – ob elektrisch, hybridisiert oder mit Verbrennungsmotor – in nur drei Monaten simulieren.“