Antriebsachse AxTrax AVE von ZF

Die elektrische Antriebsachse AxTrax AVE von ZF treibt Niederflurbusse bis zu einer maximalen Achslast von 13.000 Kilogramm an. Die in die Radköpfe integrierten E-Maschinen haben eine Gesamtleistung von 250 Kilowatt. Bild: ZF

ADL Brennstoffzellenbus auf Basis Enviro400
Der Prototyp des neuen Brennstoffzellenbus von ADL basiert auf dem Modell Enviro400. Bild: ADL, Andrew Macintosh

ZF liefert seine Elektroportalachse AxTrax AVE in den Bus mit Brennstoffzelle, den Alexander Dennis Ltd. (ADL) auf Basis seiner Enviro400-Baureihe realisiert. In dieser Konfiguration wird aus Wasserstoff Elektrizität gewonnen, die wiederum die zwei elektrischen Radnabenmotoren der Elektroportalachse antreibt. Der Konzern liefert außerdem die passende Hard- und Software. Neben einer kompakten Bauform biete AxTrax AVE mit insgesamt 250 kW bis zu einer maximalen Achslast von 13.000 Kilogramm eine hohe Antriebsleistung, hört man von ZF. Dank des Entfalls eines konvenionellen Aggregats und der Gelenkwellen bieten sich dem Hersteller mit dieser Konfiguration große Freiheiten beim Gestalten des Fahrgastraums, heißt es weiter.

ZF liefert zudem den Wechselrichter, das elektronische Steuergerät EST 54 sowie die passende Steuersoftware. In diesem Komplettverbund stimme das Unternehmen die Performance, Effizienz und Lebensdauer des Antriebs optimal ab, heißt es. Zudem sinken durch diese Systemlösung Prüf- und Zulassungskosten für ADL. Wie ZF mitteilt, wendete der Bus-Hersteller zwei Jahre Entwicklungszeit für seinen wasserstoffbetriebenen Doppeldecker auf. ZF war als Partner bereits von Anfang an mit eingebunden. In Feldversuchen, in denen der Prototyp reale Busstrecken in mehreren Städten des Vereinigten Königreichs nachfuhr, habe der Bus überzeugen können, hört man.
Der britische Hersteller präsentierte den Prototyp des neuen Brennstoffzellen-Doppeldeckers bereits der Öffentlichkeit sowie mehreren Flottenbetreibern.