Lidar-Technologie von Ibeo

Die mit neue Lidar-Generation von Ibeo kommt laut ZF ohne rotierende Spiegel aus, wie sie derzeitige Lidar-Systeme beinhalten - dadurch lassen sich sich einfacher in Fahrzeuge integrieren. Screenshot Unternehmensvideo Ibeo

Zu den Ibeo-Kunden gehören namhafte Automobilhersteller weltweit, teilte ZF anlässlich der Beteiligung am Dienstag (2. August) mit. "Mit Lidar haben wir Zugriff auf eine entscheidende Technologie der Umfeld- und Objekterkennung", begründete der ZF-Vorstandsvorsitzende Stefan Sommer den Einstieg bei Ibeo. "Lidar-Sensoren ergänzen die von uns bisher genutzte Radar- und Kameratechnik – vor allem aber bringt die von Ibeo geleistete Fusion dieser drei Sensor-Technologien hervorragende Ergebnisse in der Umgebungswahrnehmung und ist Voraussetzung für das Autonome Fahren."

Lidar (aus dem Englischen: "Light Detection and Ranging") bezeichnet ein Verfahren, bei dem ein Lichtpuls ausgesendet wird und über die Laufzeit und Lichtgeschwindigkeit eine Entfernung berechnet werden kann. Lidar ist eine dem Radar sehr verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung; statt der Radiowellen beim Radar werden Laserpulse verwendet.
 

Mit ZF werde Ibeo den nächsten und für die Anwendung in Fahrzeugen bedeutenden Technologiesprung machen: die mit ZF entwickelte Lidar-Generation kann laut ZF die Umgebung dreidimensional abbilden und kommt ohne rotierende Spiegel aus, wie sie derzeitige Lidar-Systeme beinhalten. Durch die Solid-State-Technologie wird die Lidar-Technologie kompakter und lässt sich besser in Fahrzeuge integrieren.

"Mit der Lidar-Technologie und Sensorfusion stärken wir gewissermaßen Auge und Gehirn zukünftiger Autogenerationen und kommen so der Vision des unfallfreien Fahrens wieder ein Stück näher", so Sommer weiter.

Die technologischen Wurzeln des Unternehmens Ibeo reichen bis 1998 zurück. Im Wachstumsmarkt für Sensorik und Umfelderkennung soll Ibeo mittelfristig von aktuell gut 50 auf 250 Mitarbeiter wachsen und ein Autonomous Driving Competence Center (AD-CC) aufbauen, teilte ZF mit. Ziel des AD-CC ist die Serienentwicklung und -vermarktung von Lösungen zum hochautomatisierten- und Autonomen Fahren.

"Mit unserem umfassenden Know-how sind wir in der Lage, alle Fahrassistenzanwendungen bis hin zu hochautomatisierten Fahrsystemen mit 3D-Lidar-Technologie zu ermöglichen", kommentierte Ibeo-Geschäftsführer Ulrich Lages die Minderheitsbeteiligung von ZF. 

Fotoshow: So funktionieren neue JLR-Assistenzsysteme

  • Jaguar Land Rover zeigt, was die Technik von morgen bringt. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Vor einem herannahenden Rettungswagen wird in Zukunft gewarnt. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Jetzt heißt es "Rettungsgasse bilden". Bild: Jaguar Land Rover

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  • Fahrzeuge und Schilder kommunizieren miteinander. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Im Konvoi fahren wird so zum Kinderspiel. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Und das nicht nur im Gelände, sondern auch auf normalen Straßen. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Passe ich unter dem Hindernis hindurch? Ein Klick reicht. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Den Rest errechnet das Fahrzeug. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Für viele Autofahrer ein Graus: Baustellen. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Der Baustellen-Assistent pilotiert das Fahrzeug schon jetzt fast völlig autonom hindurch. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Versehentliches Auffahren wird in der Zukunft kaum noch möglich sein. Das Fahrzeug bremst von allein. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Gras, Sand, Wasser? Die Fahrzeuge von Jaguar Land Rover können bald genau zwischen den Untergründen unterscheiden. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Ein kleiner Sensor reicht. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Die Trefferquote ist schon jetzt sehr hoch. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Wird der korrekte Untergrund identifiziert, passt das Fahrzeug sein Tempo an. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Mit Kameras wird der Untergrund gescannt. Bild: Jaguar Land Rover

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  • Die Ergebnisse werden auf Laptops gesammelt. Bild: Jaguar Land Rover

    Die Ergebnisse werden auf Laptops gesammelt. Bild: Jaguar Land Rover