Aston Martin DBX: der erste Crossover der Briten soll etwa 2018 als rein elektrisches Fahrzeug an den Markt kommen. Bild: W. Gröger-Meier

Aston Martin DBX: der erste Crossover der Briten soll etwa 2018 als rein elektrisches Fahrzeug an den Markt kommen. Bild: W. Gröger-Meier

Der seit knapp 100 Tagen amtierende Andy Palmer hat einen Plan ausgefeilt, mit dem die taumelnde britische Luxusmarke innerhalb der nächsten sechs Jahre wieder in die Erfolgsspur gesetzt werden soll. Für den sogenannten “2nd Century Plan” schießen die Investoren das nötige Kapital zu, die Rede in Analystenkreisen ist von rund 230 Millionen US-Dollar. Damit will Palmer die bestehende Produktpalette um die Klassiker Vantage und DB9 runderneuern und drei neue Modelle bringen. Darunter spielt das jetzt in Genf als Conceptcar zu sehende Crossover-Modell eine zentrale Rolle. Wie Palmer im Gespräch mit der AUTOMOBIL PRODUKTION sagte, solle das Modell “etwa in der Mitte” des bis 2021 laufenden 2nd Century Plans kommen – und zwar als rein elektrisches Fahrzeug. Dabei steuert die Mercedes-Tochter AMG, die die Briten bereits motorenseitig versorgt, die Architektur für die Elektrifizierung bei. Die technologische Partnerschaft mit dem Autokonzern Daimler, der im Gegenzug einen Anteil von 5 Prozent an Aston Martin erhallten hat, bezeichnete Palmer als “elemantar” für die Zukunft der britischen Marke.

Wie der Aston Martin-Chef weiter sagte, bewege sich das Conceptcar beim Design bereits sehr nah am geplanten Serienmodell. Allerdings werde der DBX als Viertürer kommen.

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Frank Volk