Ferdinand Dudenhöffer CAR-Institut

Nach Ferdinand Dudenhöffers Einschätzung halten sich die Autobauer wegen der vielen neuen Modelle im Markt mit Rabatten derzeit zurück. Bild: CAR-Institut

Im Vergleich zum Vormonat ließen sie weniger Autos auf eigene Rechnung zu, gaben im Internet weniger Rabatt und starteten weniger Sonderaktionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine regelmäßig durchgeführte Rabattstudie des CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen.

Die Entwicklung ist nach Einschätzung des Studienleiters Ferdinand Dudenhöffer für die Jahreszeit eher ungewöhnlich, in der Händler und Hersteller sonst zu einer Art Jahresendspurt ansetzten. Er halte die Zurückhaltung der Hersteller für vorübergehend.

Ein möglicher Grund seien viele neue Modelle im Markt, die üblicherweise mit geringeren Preisnachlässen verkauft werden. Beispiele seien hier die neue 3er-Reihe von BMW, der Ford Kuga oder der Opel Grandland X.

Gleichzeitig verzichtet auch Volkswagen auf allzu große Nachlässe beim Auslaufmodell Golf 7, das von einer neuen Generation abgelöst wird. Im Vergleich zum Vormonat sei bei diesem Modell der von Internet-Händlern gewährte Preisnachlass sogar leicht gesunken. Besonders hohe Rabatte lassen sich bei einzelnen Modellen über offen beworbene Sonderleasing-Aktionen realisieren. Hier liegen Modelle von Seat, Peugeot und Opel an der Spitze.