Renault-Chef Luca de Meo

Die Sanierung habe bereits begonnen, versicherte der seit drei Monaten amtierende Renault-Chef Luca de Meo am Donnerstag (15. Oktober) bei der Vorstellung von zwei neuen Elektroautos des Konzerns. Bild: Renault

| von Roswitha Maier

Nach einem Milliardenverlust im ersten Halbjahr hat die Sanierung beim französischen Autohersteller Renault begonnen. Das versicherte der seit dreieinhalb Monaten amtierende Generaldirektor Luca de Meo bei der Vorstellung von zwei neuen Elektroautos.

"Vor einigen Wochen haben wir unseren Weg begonnen, um uns zu erholen, nach einer der schwierigsten Krisen unserer Geschichte", sagte der Italiener. De Meo verfolgt die Linie, mehr auf Gewinn statt auf Masse zu setzen. Die Jagd auf Absatzrekorde, die der frühere Konzernchef Carlos Ghosn mit eiserner Hand verordnet hatte, dürfte damit vorbei sein.

Im ersten Halbjahr verbuchte Renault wegen der Coronakrise und tiefroter Zahlen beim japanischen Partner Nissan einen Rekordverlust von 7,29 Milliarden Euro, nach einem Gewinn von 970 Millionen Euro ein Jahr zuvor. De Meo will nach früheren Angaben einen neuen Sanierungs- und Strategieplan im Januar vorlegen. Renault hat bereits den Abbau von weltweit rund 15.000 Stellen und Kostensenkungen im Umfang von rund zwei Milliarden Euro angekündigt.

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