Pirelli Reifenhersteller

Pirelli wurde im Oktober 2017 von einer Investorengruppe um den chinesischen Konzern ChemChina an die Börse gebracht. Pirelli ist mittlerweile ganz auf Reifen für Pkw und Motorsport-Rennwagen spezialisiert. Bild: Pirelli

Der Reifenhersteller Pirelli hat im abgelaufenen Jahr die Markterwartungen nicht ganz erreicht. Wie der Continental-Konkurrent am Donnerstagabend (14. Februar 2019) in Mailand mitteilte, wuchs der Konzernumsatz organisch um 3,7 % auf rund 5,2 Mrd Euro und das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) um 8,2 % auf 955 Mio Euro. Beide Werte blieben etwas unter den durchschnittlichen Prognosen der Analysten. Für 2019 rechnet Pirelli mit einem Umsatzplus zwischen 4 und 6 %. Die Profitabilität (bereinigte Ebit-Marge) soll den Angaben zufolge bei rund 19 % liegen.

Pirelli wurde im Oktober 2017 von einer Investorengruppe um den chinesischen Konzern ChemChina an die Börse gebracht. Das Chemie-Unternehmen hatte Pirelli 2015 für 7,4 Mrd Euro übernommen. Dabei wurde das Geschäft mit Lkw-Reifen abgespalten und mit dem Reifengeschäft von ChemChina zusammengelegt. Pirelli ist mittlerweile ganz auf Reifen für Pkw und Motorsport-Rennwagen spezialisiert.