• Der Ford Ka+ steht im Herbst beim Händler. Bild: press-inform / Ford

    Der Ford Ka+ steht im Herbst beim Händler. Bild: press-inform / Ford

  • Der Ford Ka+ ist 3,93 Meter lang. Bild: press-inform / Ford

    Der Ford Ka+ ist 3,93 Meter lang. Bild: press-inform / Ford

  • Funktionales Cockpit. Bild: press-inform / Ford

    Funktionales Cockpit. Bild: press-inform / Ford

  • Hinten ist viel Platz. Bild: press-inform / Ford

    Hinten ist viel Platz. Bild: press-inform / Ford

  • Bei fünf Personen wird es schon enger. Bild: press-inform / Ford

    Bei fünf Personen wird es schon enger. Bild: press-inform / Ford

  • Den Ford Ka+ gibt es nur mit manueller Fünfgang-Schaltung. Bild: press-inform / Ford

    Den Ford Ka+ gibt es nur mit manueller Fünfgang-Schaltung. Bild: press-inform / Ford

  • Die Bedienung ist einleuchtend. Bild: press-inform / Ford

    Die Bedienung ist einleuchtend. Bild: press-inform / Ford

  • Ein 1.2-Liter-Motor, zwei Varianten: 52 kW / 70 PS und 63 kW / 85 PS. Bild: press-inform / Ford

    Ein 1.2-Liter-Motor, zwei Varianten: 52 kW / 70 PS und 63 kW / 85 PS. Bild: press-inform / Ford

  • Der Ford Ka+ tritt gegen den Dacia Sandero und den Kia Rio an. Bild: press-inform / Ford

    Der Ford Ka+ tritt gegen den Dacia Sandero und den Kia Rio an. Bild: press-inform / Ford

  • Auch vorne hat man genug Platz. Bild: press-inform / Ford

    Auch vorne hat man genug Platz. Bild: press-inform / Ford

  • Der aktuelle Ka wird nicht mehr weitergebaut, der Ka+ soll als Crossover reüssieren. Bild: press-inform / Ford

    Der aktuelle Ka wird nicht mehr weitergebaut, der Ka+ soll als Crossover reüssieren. Bild: press-inform / Ford

  • Auch der Ka+ trägt das bekannte Ford-Gesicht. Bild: press-inform / Ford

    Auch der Ka+ trägt das bekannte Ford-Gesicht. Bild: press-inform / Ford

  • Der Kofferraum hat ein Volumen von 270 Litern. Bild: press-inform / Ford

    Der Kofferraum hat ein Volumen von 270 Litern. Bild: press-inform / Ford

  • ESP ist serienmäßig. Bild: press-inform / Ford

    ESP ist serienmäßig. Bild: press-inform / Ford

  • Der Ford Ka+ hat sechs Airbags. Bild: press-inform / Ford

    Der Ford Ka+ hat sechs Airbags. Bild: press-inform / Ford

  • Der Ford Ka+ wiegt gut eine Tonne. Bild: press-inform / Ford

    Der Ford Ka+ wiegt gut eine Tonne. Bild: press-inform / Ford

  • Verschiedene Innenraumfarben stehen zur Auswahl. Bild: press-inform / Ford

    Verschiedene Innenraumfarben stehen zur Auswahl. Bild: press-inform / Ford

  • Das hochbauende Crossover-Konzept hilft beim Platz. Bild: press-inform / Ford

    Das hochbauende Crossover-Konzept hilft beim Platz. Bild: press-inform / Ford

  • Der Innenraum des Ford Ka+. Bild: press-inform / Ford

    Der Innenraum des Ford Ka+. Bild: press-inform / Ford

  • Die Halterung für portable Navis und Mobiltelefone ist clever gelöst. Bild: press-inform / Ford

    Die Halterung für portable Navis und Mobiltelefone ist clever gelöst. Bild: press-inform / Ford

So richtig glücklich war Ford mit dem aktuellen Ka wohl nie. Da halfen auch keine Gastauftritte im James-Bond-Film "Ein Quantum Trost". In Deutschland entschieden sich vergangenes Jahr gerade mal 7.000 Autofahrer für den rundlichen Ford. Jetzt läuft die Kooperation mit Fiat bei der Produktion des Kleinwagens aus und das ist für die Amerikaner Grund genug, über eine Neu-Positionierung des Stadtflohs nachzudenken. Dazu hat sich die europäische Division des US-Autobauers das Kaufverhalten der europäischen Kunden genau angeschaut. "Bigger ist better, ist nicht mehr richtig", sagt Rodelante de Ward Marketing-Vize-Präsident bei Ford Europe. Etwa 400.000 Käufer werden sich in Europa in Zukunft jedes Jahr für einen günstigen Kleinwagen entscheiden, so die Ford-Prognose. Diesen lukrativen Kuchen will man nicht kampflos der Konkurrenz aus Rumänien und Korea überlassen.

Zumal Ford mit der globalen B-Car-Plattform auch eine Architektur zu Verfügung hat, die es ermöglicht, in den Preiskampf einzusteigen. In Deutschland wird der Ka+ ab Herbst mit zwei Varianten des 1.2-Liter-Benziners angeboten: 51 kW / 70 PS und 63 kW / 85 PS. Für beide Antriebe prognostiziert Ford einen Durchschnittsverbrauch von fünf Litern pro 100 Kilometer. Das Einstiegs-Modell des kleinen Crossovers, der hierzulande nur Fließheck-Fünftürer zu haben sein wird, kostet 9.990 Euro und liegt damit genau in dem Dacia- und Kia-Preis-Korridor. Den stärkeren Motor bekommt man nur, wenn man die höhere Ausstattungs-Version für mindestens 11.400 Euro ordert. Das dürfte der gefragtere Ka+ der beiden Alternativen sein. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Käufer das Auto dann noch mit Extras ausrüsten. Also muss Ford auf anderen Gebieten die etablierte Konkurrenz ausstechen. Beim Ka+ gibt es unter anderem ein DAB-Radio, beheizbare Vordersitze, 15-Zoll-Alus, ein Lederlenkrad oder beheizbare Außenspiegel.

Mit Platz und Praktikabilität will Ford die Kunden locken. Obwohl der Ka+ mit einer Länge von 3.93 Metern kürzer ist, als der Sandero und der Rio, bietet er aufgrund des Radstandes von 2.49 Metern tatsächlich jede Menge Raum. Das hat eine erste Sitzprobe gezeigt. Selbst in der zweiten Reihe können es sich Erwachsene jenseits der 1,90 Meter bequem machen, ohne das ihnen der Dachhimmel auf den Kopf fällt. Da hilft natürlich das hochbauende Crossover-Konzept. Zaubern können aber auch die Interieur-Designer nicht. Der Kofferraum ist mit 270 Litern nur durchschnittlich groß.

Neupositionierung des Fiesta

Der erste Qualitätseindruck des neuen Hoffnungsträgers, der in Indien gebaut wird, war durchaus zufriedenstellend. Das Cockpit besteht zum größten Teil aus Hartplastik. Wer großzügig unterschäumte Flächen erwartet, ist in diesem Segment ohnehin falsch. Die Instrumente sind übersichtlich angeordnet und die Sitzposition in Ordnung. Insgesamt 21 Ablagen sollen den Insassen helfen, ihren Krimskrams zu verstauen. Eine pfiffige Idee ist die integrierte Halterung, die das Handy oder ein portables Navigationsgerät fixiert. Praktisch kann die Konkurrenz auch. Deswegen verspricht Ford eine Fahrdynamik, die an die des Fiesta heranreicht. Ob das aber in diesem rationellen Segment genügt, wird sich herausstellen.

Die Neu-Positionierung des kleinen Ford als praktikabler Preisbrecher hat auch Konsequenzen für den neuen Fiesta. "Wir wollen unsere Position im B-Segment verändern, um allen Käufern gerecht zu werden", erklärt Rodelante de Ward den Domino-Effekt bei den Klein- und Kompaktwagen. Nachdem der Ka+ als Preisbrecher-Einstiegsmodell die kostenbewussten Autofahrer und Fahranfänger abholen soll, wird der Fiesta nun höher positioniert und soll als Premium-Abfangjäger dem Golf Konkurrenz machen.