• Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Derr Automatik-Wählhebel im Smart Fortwo Bild: Smart

    Derr Automatik-Wählhebel im Smart Fortwo Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Schaltpaddel am Lenkrat gehören im Smart Fortwo zum Sportpaket Bild: Smart

    Schaltpaddel am Lenkrat gehören im Smart Fortwo zum Sportpaket Bild: Smart

  • Smart Fortwo einmal mit Zentraldisplay ... Bild: Smart

    Smart Fortwo einmal mit Zentraldisplay ... Bild: Smart

  • ... und einmal ohne Bild: Smart

    ... und einmal ohne Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

  • Smart Fortwo Bild: Smart

    Smart Fortwo Bild: Smart

Das ruckartige Nicken mit dem Kopf galt lange Jahre ironisch als das Erkennungszeichen unter Smart-Besitzern – abgeleitet vom sehr eigenen Schaltverhalten des kompakten Zweisitzers. Dessen Automatik erlaubte sich nämlich bei jedem Schalten eine kurze Gedenksekunde, um dann um so heftiger in die Puschen zu kommen. Der Ruck pflanzte sich bis in die Passagiere fort – was zu einem mehr oder weniger heftigen Kopfnicken führte. Im aktuellen Smart sorgt ein neues Doppelkupplungsgetriebe nun für ein Ende dieser Nick-Kultur.

Bei 165 km/h ist Schluss

Das vollautomatische Getriebe mit dem schönen Namen “twinamic” kostet 1.275 Euro Aufpreis und macht den Smart zu einem durchaus komfortablen Stadtauto – egal, ob im Zwei- oder im Viersitzer. Es liefert deutlich weichere Schaltvorgänge mit kaum merkbarer Zugkraftunterbrechung. Noch einmal steigern lässt sich die Leistung des Getriebes per Knopfdruck: In der “Sport”-Stellung dreht es vor dem Schalten in die jeweils nächste der sechs Fahrstufen deutlich höher und sorgt so für ein flotteres Fahrverhalten des Winzlings. Wer es noch intensiver haben will, für den gibt es gegen Aufpreis ein Sportpaket mit Schalt-Paddles am Lenkrad.

Neben den beiden Saug-Benzinern mit 45 kW/60 PS oder 52 kW/71 PS sorgt ein 66 kW/90 PS starkes Turbo-Motörchen mit 898 ccm Hubraum für ordentliche Fahrwerte bei dem gerade mal 940 Kilogramm schweren Zweisitzer. Bis sich die ganze Kraft des maximalen Drehmoments von 135 Nm entfaltet, dauert es allerdings ein wenig. Ein Durchtreten des Gaspedals sorgt erst einmal gefühlte ein, zwei Sekunden für – gar nichts. Dann hat es sich der Smart überlegt und drängt zunehmend voran. Das Drehmoment-Maximum ist ab 2.500 U/min. erreicht. 11,9 Sekunden braucht der Turbo-Smart, bis er die 100er-Marke reißt. Gar nicht so übel – ein Fiat 500 rennt auch nicht unbedingt schneller los, ganz zu schweigen von einem Citroen C1, VW Up! oder Ford Ka.

Erstaunlich großzügiges Raumgefühl

Bei 165 km/h ist im Smart Fortwo 66kW die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Mehr muss auch nicht sein – der kleine Schwabe aus dem Elsass dürfte eh nur selten mal für lange Autobahnstrecken herhalten müssen. Und in der Stadt sowie über Land reicht der Tempoüberschuss allemal, um problemlos mithalten zu können. In diesem Geschwindigkeitskorridor hält sich der Geräuschpegel des Dreizylinders auch noch vornehm zurück. Was man vom Durst nur bedingt behaupten kann: 4,2 Liter je 100 Kilometer gibt Smart für die Automatik-Version selbst an. Aber die Beinahe-Konkurrenz ist da auch nicht besser: Bei halbwegs vergleichbarer Motorleistung schluckt ein Citroen C1 offiziell 4,3 Liter, ein VW Up! will 4,2 Liter und ein Ford Ka 4,9 Liter.

Als Stadtauto ist der Smart Fortwo mittlerweile nahezu konkurrenzlos, seit Toyota seinen Winzling iQ hierzulande wegen anhaltender Erfolglosigkeit vom Markt genommen hat. Der Japaner war der einzige, der mit dem Wendekreis von 6,95 Metern mithalten konnte. Ähnlich perfekt für die Stadt hat Smart die Länge des Zweisitzers in die neue Generation hinübergerettet: Mit 2.695 mm passt er in so gut wie jede schmale Parklücke – eine optionale Rückfahrkamera hilft dabei.

Aufgerüstet mit diversen Assistenten

Innen bietet der Smart Fortwo ein erstaunlich großzügiges Raumgefühl – ohne wie sein Vorgänger mit solchen Tricks arbeiten zu müssen wie leicht versetzte Sitze. Wirklich beengt fühlt man sich nie. Und im mindestens 260 Liter fassenden Kofferraum sind mittlerweile selbst schon ein Bordcase oder ein paar Kästen Sprudel unterzubringen. Zum Vergleich: Der Kofferraum eines VW Up! fasst ohne umgeklappte Rücksitze nur 213 Liter.

Aufgerüstet hat Smart inzwischen auch bei der Elektronik und den Assistenzsystemen. Abstandswarner, Start-Stopp-Automatik, Spurhalteassistent – alles in der Aufpreisliste zu finden. Damit es den Kleinen nicht von der Straße weht, ist ein Seitenwind-Assistent serienmäßig eingebaut. Via MirrorLink lassen sich kompatible Smartphones integrieren und auf dem zentralen Display abbilden.

Billig ist das alles nicht – wie schon beim Vorgänger. Für den 60 PS starken Basis-Fortwo werden mindestens 10.335 Euro fällig, der 90 PS starke Turbo kostet ab 11.790 Euro, mit Automatik sind es über 13.000 Euro. Dafür gibt es anderswo schon vier Sitze und ähnliche Fahrleistungen.

Alle Beiträge zum Stichwort Smart