Opel Stammwerk Rüsselsheim
| von Roswitha Maier

Bis zu den Werksferien würden wichtige Kundenaufträge abgearbeitet. Im Werk Eisenach werde die Produktion zudem bereits heute wieder aufgenommen. Der Standort Kaiserslautern, wo Komponenten und Motoren gefertigt werden, hatte die Corona-Pause bereits Mitte Mai beendet.

"Der Wiederanlauf ist ein starkes Signal", schrieb Opel-Chef Michael Lohscheller in einer Mitarbeiterbotschaft, die den Tageszeitungen der VRM-Gruppe vorlag. Sie hatte zuvor über das Wiederhochfahren in Rüsselsheim berichtet. Allerdings werde die Nachfrage den Takt vorgeben, so Lohscheller. "Wir werden keine teuren, zusätzlichen Bestände aufbauen, sondern sehr präzise und zielgerichtet steuern, um unser Geschäft zu sichern." Opel beschäftigte in Rüsselsheim Ende letzten Jahres 2.400 Menschen.

Der Konzern hatte zuvor mitgeteilt, dass in Rüsselsheim künftig drei Modelle gefertigt werden. Von Sommer 2021 an werde ein neues Modell der PSA-Premiummarke DS Automobiles in Hessen produziert, erklärte der der Autobauer. Zugleich sei geplant, den Bau von Getrieben und Schmiedeteilen im Stammwerk "im Laufe des Jahres 2021 auslaufen zu lassen".

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