Volkswagen Konzernzentrale

Volkswagen konnte 2019 seinen Gewinn deutlich steigern - dank anhaltendem SUV-Boom. Bild: Volkswagen

Unterm Strich legte das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 12,8 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro zu. Eine wichtige Rolle spielten dabei - neben dem starken Geschäft mit Stadtgeländewagen und Einsparungen bei der Kernmarke VW-Pkw - die sinkenden Kosten zur Bewältigung der Abgas-Affäre. Hierfür musste der Konzern im abgelaufenen Jahr 2,34 Milliarden Euro veranschlagen. 2018 hatten noch Sondereinflüsse von 3,18 Milliarden Euro zu Buche geschlagen. Der Umsatz des weltgrößten Autobauers wuchs zuletzt um 7,1 Prozent auf 252,6 Milliarden Euro.

VW will an rund 260.000 Diesel-Geschädigte aus der Musterfeststellungsklage eine Gesamtsumme von 830 Millionen Euro verteilen. Damit dürfte die Diesel-Rechnung noch einmal steigen. In den kommenden Jahren steckt Volkswagen riesige Summen in den Ausbau der E-Mobilität. Wichtig ist vor allem der Start des Kompaktwagens ID.3. Die hohen Erträge aus dem SUV-Geschäft sind nötig, um die hohen E-Investitionen zu stemmen.

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