Aston-Martin_CEO_Andy Palmer

Dringt auf schnelle Klärung der künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und EU: Aston Martin-Chef Andy Palmer. Bild: Aston Martin

| von Frank Volk

Palmer fürchtet wie andere Wirtschaftsvertreter, dass es durch die fehlenden Mehrheitsverhältnisse nach der Wahl in Großbritannien zu weiteren Verzögerungen mit der EU bei der Ausgestaltung der weiteren Beziehungen kommen könnte. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte der Chef des Autobauers Aston Martin, dass man nicht eindrücklich genug mahnen könne, wie wichtig es ist, nach dem Brexit schnell und eindeutig das künftige Verhältnis seines Landes zur EU zu klären.

Diese Klarheit sei dringend notwendig für Investoren, aber auch für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit seines Landes. Wie auch Jaguar Land Rover-Chef Speth hatte sich Palmer für den Verbleib in der EU eingesetzt. Nach dem Brexit-Votum hat Palmer auch gegenüber AUTOMOBIL PRODUKTION darauf hingewiesen, wie wichtig eine rasche Lösung bezüglich der künftigen Beziehungen zu finden.

Nach dem Wahlausgang ohne klare Mehrheit fürchten nun etliche Marktbeobachter, dass es zu weiteren Verzögerungen kommen könnte. Zwar befürwortet auch Labour-Chef Jeremy Corbyn den Austritt aus der EU, durch die schwierige Regierungsbildung könnten aber die Gespräche mit der EU noch langwieriger werden.  

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