Audi_Stadler_Strategieschwenk

Audi-Chef Stadler bereitet laut "Spiegel" einen gravierenden Strategieschwenk vor und will künftig auch Spitzenmodelle der Marke nicht alleine entwickeln. Bild: Audi

Treffen die Informationen des Nachrichtenmagazins zu, wäre das ein massiver Strategieschwenk. Bislang gehörte es zum Selbstverständnis der Marke aus Ingolstadt, möglichst viele seiner Modellreihen selbst zu entwickeln. Ablesbar ist das auch an der Markenstruktur. Porsche hat zwar den Lead in der Sportwagen-/Luxusmarkengruppe und es werden  künftig auch Bentley-Modelle bei Porsche in Leipzig gefertigt. Ausnahme: Audi macht mit Lamborghini sein eigenes Ding.

Der Spiegel berichtet nun ohne Nennung von Quellen, dass Rupert Stadler das ändern wolle. So könnte der im nächsten Jahr kommende A8 die letzte Eigenentwicklung der Ingolstadter sein, denn: die nächste Generation des A8 in einigen Jahren solle auf Basis eines gemeinsamen Baukastens mit Porsche und Bentley entstehen. Damit nicht genug: falls der Sportwagen R8 überhaupt noch einen Nachfolger erhält, solle dies auf Basis Porsche 911 geschehen, der nächste A4 wiederum auf dem Baukasten des Passat. Die Maßnahmen stünden im Zusammenhang mit dem massiven Sparprogramm, das sich die Ingolstadter verordnet haben, um die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Mobilitätswandel zu meistern.

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