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In den VW-Abgasskandal sollen laut einem Agenturbericht konkrete Ermittlungen gegen 10 bis 20 Mitarbeiter laufen. Bild: ks

Trifft der Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zu, wird es nicht bei einer Handvoll Mitarbeiter bleiben, die direkt ihre Finger bei der Manipulation von Abgaswerten ihre Finger im Spiel hatten, wie es seitens des Autobauers kurz nach Bekanntwerden des Skandals geheißen hatte. Bereits der Spiegel hatte berichtet, dass sehr viel mehr mehr Beteiligte gäbe als zunächst vermutet, das hatte der Autokonzern aber scharf zurück gewiesen.

Nun berichtet Reuters unter Bezugnahme auf Unternehmenskreise, dass zwischen 10 und 20 Mitarbeiter direkt in die Affäre um den Einsatz einer Software verwickelt seien, mittels der der Autobauer über Jahre die Abgaswerte von Dieselfahrzeugen manipuliert hat. Insgesmat liefen bei VW intern aktuell Ermittlungen gegen 40 Personen, allerdings habe ein Großteil dieser Personen nur geringe oder keine Kenntnisse von den Vorgängen gehabt, so die anonyme Quelle.

Da die interne Aufklärung angesichts der komplexen Thematik nur zäh voran kommt, setzt VW offenbar auf eine Art Kronzeugenregelung. So berichten Süddeutsche und WDR, dass Mitarbeiter, die zur Aufklärung beitragen, aber ihrerseits in die Affäre verwickelt sind, keine arbeitsrechtlichen Maßnahmen zu fürchten hätten.

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fv