Der GLC F-CELL tankt nicht nur innerhalb von drei Minuten Wasserstoff an einer entsprechenden Tankstelle, auch die Hochvolt-Batterie kann bequem extern geladen werden.

Der SUV GLC soll mit einem Brennstoffzellen-Plug-In-Hybrid als Serienfahrzeug auf den Markt kommen. Bild: Daimler

Zwar sei Daimler in der Brennstoffzellen-Technologie "absolut vorne", sagte Konzernchef Dieter Zetsche auf einem Kongress der Zeitschrift Auto, Motor und Sport am Montag (27. März) in Stuttgart. Doch der ursprüngliche Vorsprung der Brennstoffzelle, nämlich größere Reichweiten und geringe Tankzeiten, sei durch die moderne Batterietechnik zusammengeschmolzen.

"Die Batteriekosten gehen stark nach unten, auf der Wasserstoffseite ist die Herstellung des Brennstoffes aber weiterhin teuer", sagte Zetsche. In den nächsten zehn Jahren werde der Schwerpunkt von Daimler auf batterieelektrischen Antrieben liegen.

Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres soll zwar wie angekündigt der SUV GLC mit einem Brennstoffzellen-Plug-In-Hybrid als Serienfahrzeug auf den Markt kommen. Aber konzentrieren werde sich Daimler auf das Elektroauto und seine Marke EQ.

Die Brennstoffzelle bleibe eine interessante technische Alternative, sagte der Konzernchef. Aber erst wenn Wasserstoff großtechnisch aus erneuerbaren Energien hergestellt werde, werde die Brennstoffzelle eine praktische Alternative sein.

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Fotoshow: So funktioniert der Mercedes GLC mit Brennstoffzelle

  • Mercedes GLC Fuel Cell - startet im Herbst 2017. Bild: Dirk Wehenmeyer

    Mercedes GLC Fuel Cell - startet im Herbst 2017. Bild: Dirk Wehenmeyer

  • Mercedes GLC Fuel Cell 2017 - optisch kaum zu unterscheiden. Bild: Dirk Wehenmeyer

    Mercedes GLC Fuel Cell 2017 - optisch kaum zu unterscheiden. Bild: Dirk Wehenmeyer

  • Mercedes GLC Fuel Cell 2017 - die beiden Tanks befinden sich vor der Hinterachse und im

    Mercedes GLC Fuel Cell 2017 - die beiden Tanks befinden sich vor der Hinterachse und im Kardantunnel. Bild: Dirk Wehenmeyer

  • Mercedes GLC Fuel Cell 2017. Bild: Dirk Wehenmeyer

    Mercedes GLC Fuel Cell 2017. Bild: Dirk Wehenmeyer

  • Mercedes GLC Fuel Cell 2017 - Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber. Bild: Dirk Wehenmeyer

    Mercedes GLC Fuel Cell 2017 - Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber. Bild: Dirk Wehenmeyer

  • Mercedes GLC Fuel Cell 2017 - ein Konkurrent für Toyota Mirai und Hyundai ix35. Bild: Dirk

    Mercedes GLC Fuel Cell 2017 - ein Konkurrent für Toyota Mirai und Hyundai ix35. Bild: Dirk Wehenmeyer

  • Mercedes GLC Fuel Cell 2017 - an der Steckdose lädt sich das Elektromodul für bis zu 50 Kilometer

    Mercedes GLC Fuel Cell 2017 - an der Steckdose lädt sich das Elektromodul für bis zu 50 Kilometer auf. Bild: Dirk Wehenmeyer

  • Mercedes GLC Fuel Cell 2017. Bild: Dirk Wehenmeyer

    Mercedes GLC Fuel Cell 2017. Bild: Dirk Wehenmeyer

  • Mercedes GLC Fuel Cell 2017. Bild: Dirk Wehenmeyer

    Mercedes GLC Fuel Cell 2017. Bild: Dirk Wehenmeyer

  • Mercedes GLC Fuel Cell 2017. Bild: Dirk Wehenmeyer

    Mercedes GLC Fuel Cell 2017. Bild: Dirk Wehenmeyer