Dyson_Elektroauto

Bis 2021 will Haushaltsgerätehersteller Dyson eine Elektroauto an den Markt bringen. Nun teilte das Unternehmen mit, dass man einen alten Flughafen zum Testgelände umbauen will. Bild: Dyson

| von Frank Volk

Wie das vor allem für seine Staubsauger bekannt gewordene Unternehmen am Donnerstag (30. August) mitteilte, werde man insgesamt rund 200 Millionen Pfund (221 Mio Euro) in den zwischen Bristol und Swindon gelegenen Flughafen Hullavington investieren. Mit dieser Summe soll der alte Militärflugplatz zur Teststrecke für Elektroautos umgebaut werden. Möglich seien dort bis zu 2.000 Arbeitsplätze.

 

Dyson hatte im vergangenen Jahr bekanntgegeben, dass die Firma an einem Elektroauto arbeitet. Nach bisherigen Angaben sollen dabei jeweils eine Milliarde Pfund in die Batterieentwicklung und in die Fahrzeugproduktion gesteckt werden. Dyson forscht an einer neuartigen Feststoff-Batterie, die Energie effizienter als heutige Lithium-Ionen-Akkus speichern soll.

Das erste Dyson-Auto soll bis 2021 auf den Markt kommen. Nach früheren Informationen der Financial Times können davon allerdings nur einige tausend Fahrzeuge mit herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus gebaut werden, um die Zuliefererkette aufzubauen und den Markt zu erkunden. Erst zwei bereits geplante weitere Modelle mit den hauseigenen Feststoff-Batterien solle es in erheblich größeren Stückzahlen geben.