FCA_Alfa-Romeo_Produktion

Der kommende Alfa Romeo-Stelvio wird auch auf der für die Marke entwickelten Giorgio-Architektur gebaut. Derzeit denkt man bei FCA über einen erweiterten Einsatz der für sportliche Autos entwickelten Plattform nach. Bild: Alfa Romeo/Youtube

Alfa Romeo-Markenchef Reid Bigland deutet gegenüber Automotive News einen erweiterten Einsatz der Giorgio-Plattform an. Er bezeichnete die Plattfform als „Juwel“. Hinsichtlich Fahrdynamik sei diese absolut führend. Diese Stärken nur exklusiv für Alfa Romeo zu nutzen, werde zunehmend Schwierig. Laut Bigland könne die Architektur durch einige Modifizierungen auch von anderen Konzernmarken genutzt werden – sowohl oberhalb wie unterhalb von Alfa Romeo.

Das muss der Autokonzern wohl auch. Die Architektur ist elementarer Bestandteil der Strategie, die legendäre italienische Marke zum weltweiten Rivalen von BMW, Audi und Mercedes aufzubauen. Bislang wird aber nur die neue Giulia  auf der Plattform gebaut, jetzt kommt der kürzlich vorgestellte Stelvio hinzu, sowie in den Folgejahren weitere Alfa-Modelle. Das ist aber nicht ausreichend für einen effizienten Betrieb der Plattform. IHS Markit rechnet daher damit, dass die nächste Generation der Dodge-Modelle Charger und Challenger auf der Alfa-Plattform gebaut werden könnte, ebenso die nächste Maserati-Generation. Allerdings sei eine erweiterte Nutzung nicht vor 2020 zu erwarten.