Fiat Chrysler muss in USA Millionenstrafe wegen fehlerhafter Rückrufe zahlen. – Bild: FCA

Fiat Chrysler muss in USA Millionenstrafe wegen fehlerhafter Rückrufe zahlen. – Bild: FCA Group

Das teilte die Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Sonntag in Washington mit. Es sei die höchste Strafe, die die Behörde bisher verhängt habe. Gegen den Autokonzern wurde seit einiger Zeit wegen fehlerhafter oder zu zögerlicher Behebung von Defekten im Zusammenhang von Rückrufen ermittelt.

Der Autokonzern habe zudem zugestimmt, mehr als eine halbe Million Fahrzeuge wegen defekter Bauteile, die zu einem Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen können, zurückzukaufen. Außerdem muss der Konzern den Angaben zufolge einen von der Verkehrssicherheitsbehörde zugelassenen Kontrolleur einstellen. Der Autohersteller hatte erst jüngst Millionen Fahrzeuge wegen unterschiedlicher Mängel zurückbeordert. Erst am vergangenen Freitag, 24 Juli, hatte der amerikanisch-italienische Konzern 1,4 Mio Autos zurückgerufen, nachdem es zwei Hackern in einer mit einem Journalisten abgesprochenen Aktion gelungen war, wesentliche Fahr- und Sicherheitsfunktionen während der Fahrt zu manipulieren.

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dpa/fv