Ford-Elektroauto

Ford will bis 2020 fast die Hälfte seiner Angebotspalette auf Elektro- oder Hybridantrieb umstellen. Bild: Ford

2017 dürfte der Gewinn im Vergleich mit diesem Jahr zurückgehen, teilte das Unternehmen am Mittwoch (14. September) mit. 2018 solle er dann wieder zulegen.

Ford will bis 2020 insgesamt 13 neue Elektromodelle auf den Markt bringen - das sei fast die Hälfte der Modellpalette, erklärte der Konzern. Das wollen die Amerikaner sich 4,5 Milliarden US-Dollar kosten lassen. Im Zeitraum bis 2018 will Ford den höheren Ausgaben mit einer Senkung der jährlichen Kosten um 3 Milliarden Dollar begegnen.

Die kürzlich wegen eines Rückrufs zusammengestutzten Finanzziele bestätigte Ford. In diesem Jahr soll der um Sonderposten bereinigte Vorsteuergewinn bei rund 10,2 Milliarden Dollar liegen nach 10,8 Milliarden Euro im Vorjahr. Diese Kennzahl soll bis 2018 kontinuierlich steigen. Das Europageschäft soll profitabel bleiben, wenn auch die Ziele für 2016 wegen des Brexit-Votums nicht erreicht werden dürften, wie es hieß.

Zudem drückt der US-Branchenriese bei der Entwicklung selbstfahrender Autos aufs Tempo - und zielt dabei vor allem auf den boomenden Markt der Fahrdienste. Bereits 2021 soll der erste vollautonome Roboterwagen für den gewerblichen Personentransport am Start sein, wie Ford mitteilte. Das Fahrzeug solle ohne Lenkrad, Gas- und Bremspedal auskommen und sei speziell für Taxi-Services gedacht. Ford geht davon aus, dass bis zu 20 Prozent der verkauften Neuwagen Ende des nächsten Jahrzehnts selbstfahrende Autos sein werden.


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