Einer der Hoffnungsträger für Honda auch in Europa: Crossover HR-V. Bild: Honda

Einer der Hoffnungsträger für Honda auch in Europa: Crossover HR-V. Bild: Honda

Selbst eine kompletter Rückzug vom europäischen Automarkt wurde nicht ausgeschlossen. Europa spielt in der globalen Strategie des japanischen Herstellers eine nur untergeordnete Rolle, der Marktanteil sackte in den vergangenen Jahren kontinuierlich ab, im August dümpelte er bei gerade einmal 0,8 Prozent dahin. In einem Statement zur IAA in Frankfurt zeigt sich der Chef von Honda Europa, Philip Ross, zuversichtlich, mit den neuen Modellen den Absatz deutlich nach oben zu bringen. Schlüsselmodelle für das Wachstum sind der Honda Jazz und das B-Segment Crossover-Modell HR-V, flankierend dazu die aufgefrischten Volumenmodelle CR-V und der Civic, letzterer inklusive dem superscharfen Type-R.

Solchermaßen ausgestattet peile man nun einen Absatz von 200.000 Einheiten an. Ross zeigte sich überzeugt, dass man mit dem Portofilo nicht nur bestehende Kunden halten, sondern auch neue für die Marke gewinnen werde. Die 200.000 Einheiten hält auch IHS Automotive für möglich. In diesem Jahr erwarten die Marktexperten einen Anstieg von 8,5 Prozent auf 145.000 Einheiten in Europa, 2016 sollen es dann 173.500 Einheiten werden, bevor es dann 2017 auf 207.000 Einheiten im Jahr 2017 rauf geht. Danach erwartet IHS wieder rückläufige Zahlen. Ein Problem sehen die Marktexperten im Preisgefüge für den HR-V. Während das Auto von der Größe her gegen den Nissan Juke antrete, liegt das Auto preislich auf einer Ebene mit dem höher größeren Nissan Qashqai.

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fv