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Regelrecht abgestürzt sind die China-Verkaufszahlen von Hyundai im Juli. Die Südkoreaner reagieren mit Preisreduzierungen. Bild: Hyundai

Lange Gesichter beim südkoreanischen Autobauer: Im Juli stürzten die Verkaufszahlen in China um 30 Prozent ab und landete bei schlechtesten Monatsergebnis seit vier Jahren. Hatte Hyundai im Juli 2014 noch über 80.000 Fahrzeuge verkauft, waren es jetzt gerade noch 54.160 Einheiten. Besonders steil ging es bei den Verkaufszahlen der wichtigen SUV-Modelle Sanat Fe (-39,5 %) und Tucson (-22,4 %) bergab. Bei letzterem handelt es sich noch um das alte Modell, der bei uns als iX35 am Start ist.

Auf die miserablen Zahlen reagierten die Südkoreaner schnell und kündigten Preisreduzierungen sowohl für Santa Fe wie auch Tucson um knapp 12 Prozent an. Die Marktexperten von IHS sehen einen Hauptgrund für den Hyundai-Absturz im scharfen Wettbewerb insbesondere unter den Volumenherstellern. Imagemäßig muss sich Hyundai mit chinesischen Marken messen. Deren Modelle sind aber im Durchschnitt um 30 bis 40 Prozent günstiger als die der Südkoreaner.

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Frank Volk