Jaguar Land Rover

Jaguar Land Rover kann zufrieden auf das Geschäftsjahr 2019/2020 zurückblicken. Zwar gab es insgesamt einen Rückgang, vor der Krise entwickelten sich die Zahlen jedoch positiv. Bild: JLR

| von Jonas Rosenberger

Jaguar Land Rover hat Zahlen zu seinem Fahrzeugabsatz im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2019/2020 veröffentlicht. Demnach wurden 508,659 Fahrzeuge verkauft, was gegenüber dem Fiskaljahr 2018/2019 ein Rückgang von 12,1 Prozent bedeutete. Das Unternehmen gibt in erster Linie den Ausbruch des Coronavirus als Grund für die Entwicklung an. Die Situation habe im vierten Quartal des Geschäftsjahres, das am 31. März endete, einen Nachlass im Absatz um 30,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr verursacht.

Corona hat die Verkäufe in allen Regionen beeinflusst, so JLR. In Nordamerika gab es einen Rückgang um 7,5 Prozent, in China um 8,9 Prozent, in Großbritannien um 9,6 Prozent, in Europa um 16,1 Prozent, in sonstigen Gebieten zusammengenommen um 20,3 Prozent. Besonders China zeigte vor der Krise ein starkes Wachstum. Inzwischen haben fast alle Händler in der Region wieder geöffnet, so dass sich die Verkaufszahlen wieder erholen, schreibt JLR. Der Krise getrotzt hat der Range Rover Evoque mit einem Plus von 24,7 Prozent im Absatz gegenüber 2018/2019. Der vollelektrische Jaguar I-Pace hat gar um 40 Prozent zugelegt.

„2019/2020 war als Geschäftsjahr von einer beispielloser Unterbrechung für den Automobilsektor gekennzeichnet. Trotz des Einlusses regulatorischer Änderungen, veränderter Kundenwünsche, des Brexits und anhaltender Handelsstreitigkeiten haben sich die Verkaufszahlen von JLR bis zum Eintreten der Coronakrise stetig verbessert“, merkt Vertriebsleiter Felix Bräutigam an.

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