Carlos Tavares breit

PSA-Chef Carlos Tavares kündigt die nächste Generation an E-Autos für 2020 an. – Bild: PSA

Dabei wird es sich dann um von Grund auf bei PSA entwickelte Autos handeln. Als eine der ersten Maßnahmen nach seinem Amtsantritt als Chef des französischen Konzerns löste er die bestehende Kooperation mit Mitsubishi im Bereich Elektromobilität auf und kündigte die Entwicklung eigener E-Autos an. Die Zusammenarbeit mit den Japanern war wenig ersprießlich und beschränkte sich im Prinzip darauf, den Mitsubishi i-MIEV umzubadgen und als Peugeot ioOn, respektive als Citroen C-Zero in die Showrooms zu stellen. Der Erfolg war nahe Zero: im vergangenen Jahren wurden von beiden Fahrzeugen 1.300 Einheiten verkauft.

Für den Neuanlauf setzt man auf die eigene Kompetenz. Tavares, der hier nach Einschätzung von IHS Automotive auf seine bei Renault gesammelten Erfahrungen bauen kann, stellte dazu in konzerninterne Spezialistentruppe zusammen, die sich mit der Entwicklung von Elektro-Autos befasst. Die ersten Modelle sollen 2020 an den Markt kommen. Laut Automotive News sagte Tavares bei d Hauptversammlung, dass diese billiger sein werden und über mehr Reichweite verfügen werden als die Vorgängermodelle. Konkrete Angaben machte er aber nicht.

Fest steht dagegen, dass die E-Mobile wie die nächste Generation an Klein- und Kompaktwagen auf der EMP 1 Plattform gebaut werden sollen.

Zudem kündigte Tavares bereits für 2019 den ersten Benzin Plug-in-Hybriden des Konzerns an. Dieser soll auf den der größeren EMP2-Plattform stehen, auf der Modelle wie der Peugeot 308 oder der Citroen C4 Picasso gebaut werden, aber auch die Nachfolger von Citroen C5 und Peugeot 508.

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fv