Nanogate Produktionsstraße

Nanogate (im Bild die Produktionsstraße des Unternehmens) hat den Auftrag zur Fertigung der Fahrzeugfront eines neuen Elektroautos erhalten. Bild: Nanogate / nanogate.com

| von Jonas Rosenberger

Das Technologieunternehmen Nanogate aus Göttelborn (Saarland) hat einen Millionenauftrag für die Produktion eines neuartigen Frontpanels von einem nicht näher genannten Fahrzeugbauer erhalten. Es handele sich jedoch um einen „deutschen Premiumhersteller“, so Nanogate. Insgesamt werde das Auftragsvolumen bei mehr als 100 Millionen Euro liegen. Das Frontpanel werde für eine neue „E-Auto-Generation“ entwickelt und wird daher den klassischen Kühlergrill an dem Fahrzeug ersetzen.

„Nanogate liefert Komponenten für das Fahrzeuggesicht einer neuen E-Auto-Generation eines deutschen Premiumherstellers. Aufgrund unserer in den vergangenen Jahren aufgebauten System-und Technologiekompetenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette hat sich Nanogate durchgesetzt“, sagt Nanogate-CEO Ralf Zastrau.

Nanogate wurde eigenen Angaben zufolge direkt vom OEM beauftragt und sei auf allen Ebenen der Wertschöpfung (Gestaltung, Konstruktion, Herstellung) eingebunden. Umgesetzt werde das Projekt an den Standorten Bad Salzulfen und Lüdenscheid. Der Start der Produktion mit der Auslieferung „nennenswerter Stückzahlen“ sei für 2022 geplant. Es handele sich um einen der „bedeutendsten Aufträge der Firmengeschichte“.

Nanogate entwickelt und produziert Oberflächen und Komponenten und stattet diese mit zusätzlichen Eigenschaften (z.B. antihaftend, kratzbeständig, korrosionsschützend) aus. Zu den bisherigen Kunden zählen Autobauer wie Audi, BMW, Daimler, Ford oder Volkswagen.

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