Opel Corsa-e

Um die Bewilligung der E-Auto-Prämie zu beschleunigen, werden Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), das die Bundesmittel verwaltet, enger zusammenarbeiten. Bild: Opel

| von Roswitha Maier

Dazu arbeiten das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), das die Bundesmittel verwaltet, eng zusammen. Nach Angaben der beiden Behörden kann die Prämie nun für bis zu 500 modellgleiche Fahrzeuge auf einen Schlag beantragt werden. Zudem werden Daten wie Hersteller, Modell und Halterhistorie - nach vorheriger Zustimmung der Antragsteller - automatisch per Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) beim KBA abgerufen.

"Digitale Zusammenarbeit bedeutet ein schlankeres Antragsverfahren und schnellere Bearbeitungszeiten", erklärte Bafa-Präsident Torsten Safarik. "Das Sammelverfahren ist vor allem für Unternehmen und andere Einrichtungen interessant, die ihre Fahrzeugflotten klimafreundlich umrüsten wollen."

Gleichzeitig profitierten alle Antragsteller von der neuen digitalen Schnittstelle mit dem KBA, erläuterte der Bafa-Präsident: Daten, die dem KBA schon vorlägen, müssten dem Bafa künftig nicht erneut gemeldet werden. So müsse zum Beispiel auch der Fahrzeugbrief beim elektronischen Antrag nicht mehr hochgeladen werden, da dessen Daten bereits beim KBA bekannt seien. Dies sei vor allem eine Erleichterung für Leasing-Kunden, die diese Unterlagen früher erst vom Leasinggeber einholen und dann beim Bafa einreichen mussten.

Nach Erhöhung der Kaufprämie waren die Antragszahlen auf ein Rekordhoch gestiegen. 19.993 Anträge im Juli waren der höchste Monatswert seit Einführung der Kaufprämie 2016. Seit Beginn des laufenden Jahres wurden nach offiziellen Angaben 69.606 Anträge gestellt und damit 78,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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