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Die VW-Tochter Porsche wirtschaftet 2016 noch profitabler als zuvor. Bild: Porsche

Damit lag die Rendite von Porsche höher als 2015 (15,8 Prozent). Porsche-Chef Oliver Blume und Finanzvorstand Lutz Meschke wollen am Freitag (17. März) auf weitere Kennziffern der Bilanz eingehen und einen Ausblick für 2017 geben. Nur Ferrari wirtschaftete zuletzt besser - die Italiener erzielten 19,2 Prozent Rendite. Die Tochter von Fiat Chrysler ist aber deutlich kleiner als die Stuttgarter Firma, ihr Gewinn in absoluten Zahlen damit wesentlich geringer.

Das Wachstumstempo des Sport- und Geländewagenbauers Porsche verlangsamt sich jeodch weiter. Die VW-Tochter rechnet 2017 nur noch mit moderaten Zuwächsen bei den Auslieferungen und beim Umsatz, wie das Unternehmen am Freitag in Stuttgart bekanntgab. Das operative Ergenis könnte der Prognose zufolge stagnieren, dies aber auf sehr hohem Niveau. Schon 2016 fielen die Steigerungen im Geschäftsvolumen der VW-Tochter schwächer aus als im Jahr zuvor. Als Begründung für das gedrosselte Tempo 2017 verwies Finanzvorstand Lutz Meschke auf wirtschaftliche Unsicherheiten, etwa durch das Brexit-Votum.

Die VW-Tochter hat ein sehr gutes Jahr hinter sich, der operative Gewinn stieg um 14 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. Porsche ist neben Audi der wichtigste Ertragsbringer im Konzern. Der Anteil an der Belegschaft der Stuttgarter Firma mit ihren rund 28.000 Mitarbeitern liegt nicht mal bei einem Zwanzigstel des gesamten VW-Konzerns (627.000).