Rolls-Royce Emily

Insgesamt hat BMWs Luxusmarke Rolls-Royce im vergangenen Jahr 4.011 Fahrzeuge abgesetzt. Das ist ein Plus von 6 Prozent. Bild: Rolls-Royce Motor Cars

200 Zulassungen von Neufahrzeugen sind normalerweise nicht erwähnenswert. Aber wenn eine Marke wie Rolls-Royce einen Sprung von plus 75 Prozent in einem Markt wie Deutschland macht und ein Modell auch mal über eine halbe Million Euro aufgrund der Sonderwünsche kostet, dann liegt es nahe, dass auch die Marge dem Finanzvorstand des Eigners BMW Group Freude am Luxus macht. Und da kann er nicht klagen. Insgesamt setzte BMWs Luxusmarke Rolls-Royce 4.011 Fahrzeuge ab. Das ist ein Plus von 6 Prozent.

Peter Schoppmann, bei Rolls-Royce zuständig für Deutschland, Nord- und Osteuropa
Peter Schoppmann, bei Rolls-Royce zuständig für Deutschland, Nord- und Osteuropa, gibt sich für das laufende Jahr - passend zum gewollten Understatement der Marke - zurückhaltend optimistisch. Bild: Rolls-Royce

Gegenüber AUTOMOBIL PRODUKTION begründet das Peter Schoppmann, zuständig bei Rolls-Royce für Deutschland, Nord- und Osteuropa, mit der erweiterten Modellpallette, die auch die „jüngere Kundschaft“ (ab 40 Jahre) anspreche. Das zeige auch der Anteil an Rolls-Royce-Neukunden, der auf über 40 Prozent gestiegen ist. Eine Verwässerung der Markenwerte durch die Verjüngung fürchtet Rolls-Royce-Mann Schoppmann nicht. Aber ein Modell für eine noch jüngere Zielgruppe sei derzeit nicht in der Pipeline. Ein weiterer Grund ist für Schoppmann die Königsklasse der Rolls-Royce-Modellauswahl, der Rolls Royce-Phantom. Treue Sammler hätten ihren Bestand noch einmal komplettiert. Ende 2017 wird der Nachfolger kommen.

Auch für das laufende Jahr ist Schoppmann, passend zum gewollten Understatement der Marke, zurückhaltend optimistisch - zumindest für seine Märkte. Dabei setzt vor allem der Handel auf den zunehmend attraktiven Gebrauchtwagenmarkt. Das ist ein attraktives Geschäftsfeld für die acht europäischen Rolls-Royce-Händler. Auch das Leasing eines Rolls-Royce-Modells ist ein interessantes Verkaufstool. Der Anteil am Leasing nimmt langsam aber beständig zu, sagt Schoppmann.

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