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Ein schwieriges erstes Quartal 2020 hat die Traton-Gruppe hinter sich. Auch das zweite Quartal dürfte nicht besser ausfallen. Bild: Traton Group

| von Jonas Rosenberger

In den ersten drei Monaten dieses Jahres hat sich der weltweite Gesamtabsatz der drei Marken MAN, Scania und Volkswagen Caminhões e Ônibus der Traton Group um 20 Prozent auf 46.000 Fahrzeuge reduziert. Dabei war der Rückgang bei den Lkw mit 21 Prozent auf 42.000 Fahrzeuge deutlicher als das Absatzminus von vier Prozent bei Bussen auf rund 4.000 Fahrzeuge.

Der Umsatz des Unternehmens schrumpfte zwischen Januar und März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um elf Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. Das Operative Ergebnis ging um zwei Drittel zurück und lag bei 161 Millionen Euro. Der Auftragseingang schrumpfte um 16 Prozent auf 54.200 Bestellungen.

Grund für die Rückgänge sind der erwartete Marktrückgang in Europa und die ersten Einflüsse der weltweiten Corona-Pandemie. Auch für das laufende zweite Quartal werden „erhebliche Rückgänge“ bei Umsatz und Ergebnis erwartet. Seit Ende April lassen die Marken der Unternehmensgruppe die Werke schrittweise wieder anlaufen.