Software-Updates bei älteren Diesel-Fahrzeugen

Mit einem Jahr Verspätung haben die deutschen Autobauer das Ziel erreicht, Software-Updates bei 5,3 Millionen Wagen durchzuführen. Bild: Rasulov - Fotolia.com

| von Roswitha Maier

Dadurch wird der Schadstoffausstoß zudem stärker verringert als zunächst angestrebt, wie das Ministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mitteilte. Laut Untersuchungen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) würden die Stickoxid-Emissionen (NOx) im Realbetrieb nunmehr um bis zu 60 Prozent gesenkt.

Beim "Dieselgipfel" von Politik und Branche 2017 hatten die deutschen Autobauer Software-Updates bei 5,3 Millionen Wagen zugesagt - allerdings schon bis Ende 2018. Sie hatten damit eine Senkung des Schadstoffausstoßes um durchschnittlich 25 bis 30 Prozent angepeilt.

Darüber hinaus war im Sommer 2018 angekündigt geworden, dass eine Million Diesel zusätzlich neue Software bekommen sollen - also insgesamt 6,3 Millionen Fahrzeuge. Genaue Zahlen zu diesen Autos nannte das Ministerium nicht. Das KBA und die Industrie arbeiteten nun "mit Hochdruck" an der Freigabe der zusätzlichen Updates.