Tesla_Elon-Musk

Hat nicht nur Probleme mit dem Produktionshochlauf beim Model 3 sondern jetzt auch noch Ärger mit der UAW: Tesla-Chef Elon Musk. Archivbild: Tesla

| von Frank Volk

Die Entlassungswelle bei Tesla vor einigen Wochen, der 400 bis 700 Beschäftigte (die genaue Zahl ist immer noch nicht bekannt) in den USA zum Opfer fielen, sorgt weiterhin für Schlagzeilen.

Während der Elektroautobauer, der derzeit mit erheblichen Problemen beim Produktionshochlauf des Model 3 zu kämpfen hat, den Schritt damit begründete, dass die Betroffenen nicht die erwarteten Arbeitsleistungen erbracht hätten, wittert man bei der einflussreichen Gewerkschaft UAW anderes. So attackiert die UAW auf ihrer Website den Elektroautobauer scharf und erhebt den Vorwurf, dass sich unter den Entlassenen eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Gewerkschafts-Sympathisanten befänden. Als Nachweis führt die UAW an, die keine offizielle Vertretung im Tesla-Werk Freemont hat, dass man Arbeitsbeurteilungen von Betroffenen vorliegen habe, bei denen nichts auf einen Rauswurf  hindeute. Um bei Tesla auf die schwarze Liste zu kommen habe ausgereicht, einen Pro-UAW-Sticker an der Jacke zu tragen.

Tesla hat die Vorwürfe inzwischen zurück gewiesen. Man habe noch niemals Maßnahmen gegen Mitarbeiter aufgrund deren Haltung zur Gewerkschaft ergriffen. Im Übrigen verweist der Autobauer darauf, dass Beanstandungen wie jetzt gegen Tesla nichts besonderes seien.  

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