Volkwagen Äthiopien

Das Engagement von Volkswagen in Äthiopien umfasst Etablierung einer Fahrzeugmontage, Lokalisierung von Komponenten-Fertigung, Erstellung eines Mobilitätskonzepts und die Öffnung eines Ausbildungszentrums. Bild: Volkswagen

Die Marke Volkswagen weitet das Engagement in den Zukunftsmärken der afrikanischen Sub-Sahara-Region aus. Im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichneten Thomas Schaefer, Leiter der Volkswagen Sub-Sahara-Region, und der Kommissar der Ethiopian Investment Commission (EIC), Abebe Abebayehu, heute eine Absichtserklärung zur Entwicklung der Autoindustrie in Äthiopien.

Die Absichtserklärung zwischen der Marke Volkswagen und Äthiopien definiert dabei vier Bereiche, in denen sich die Marke Volkswagen engagiert: Etablierung einer Fahrzeugmontage, die Lokalisierung von Komponenten-Fertigung, Einführung von Mobilitätskonzepten wie App-basierte Fahrdienste wie Car-Sharing und Ride Hailing sowie auch die Einrichtung eines Ausbildungszentrums.

Thomas Schaefer sagt dazu: “Äthiopien ist eine der am schnellsten wachsenden Ökonomien und mit der zweitgrößten Bevölkerungszahl unter den Ländern des afrikanischen Kontinents ein ideales Land, um unsere Sub-Sahara Strategie weiter voranzubringen. Zudem kann Volkswagen in Äthiopien auf bereits existierende Fachkenntnisse und Strategien aufbauen, um in hier eine erfolgreiche Komponenten-Fertigung aufzubauen.”

Äthiopien ist neben Ghana und Nigeria bereits das dritte Land in der afrikanischen Sub-Sahara-Region mit dem die Marke Volkswagen eine Absichtserklärung unterzeichnet. In Ghana soll ein Montagewerk gebaut werden. Volkswagen verfügt bereits über ein Produktionswerk in Südafrika und montiert Fahrzeuge in Algerien, Kenia und in Ruanda.

Im Rahmen seiner TRANSFORM 2025+ Strategie stärkt Volkswagen die Regionen und konzentriert sich auf neue, aufstrebende Märkte. Neben Nord- und Südamerika sowie China spielt die Sub-Sahara-Region eine zunehmend wichtige Rolle. Obwohl der afrikanische Automobilmarkt derzeit relativ klein ist, könnte sich die Region zukünftig zu einen Wachstumsmarkt entwickeln.