VW Jetta USA-Version

VW hat eingeräumt, auch bei neuen Diesel-Modellen in den USA eine Software zur Emissionsregulierung einzusetzen. Nun wird diese überprüft. Bis das geschehen ist, bleiben die neuen Modelle auf dem Hof. Bild: Volkswagen

Gegenüber der Nachrichtenagnetur AP sagte eine VW-Sprecherin am Mittwoch (14.Oktober), dass sich diese Software von der unterscheide, mit der zwischen 2009 und 2015 Abgaswerte manipuliert wurden. Betroffen seien 2.0 Liter-TDI-Motoren in Fahrzeugen des Modelljahrgangs 2016, der in den USA gerade in den Verkauf kommt. Den Einsatz dieser Software habe man vergangene Woche der US-Umweltbehörde EPA gemeldet. Bereits vor einigen Tagen hatte die Nachricht die Runde gemacht, dass die US-Behörden eine weitere bei VW im Einsatz befindliche Software überprüfen und inwieweit deren Einsatz manipulierenden Charakter habe. Durch diese Software werde ein Katalysator schneller aufgewärmt, wodurch das Abgassystem letztlich sauberer laufe.

Zu dem Fall hätten die US-Ermittler nun eine lange Liste an Fragen an den Autobauer wie Detroit News schreibt. Noch sei nicht geklärt, ob die bei den neuen Autos eingesetzte Software eine Manipulation vergleichbar den Fällen der Jahre 2009 bis 2015 darstelle. Die Klärung werde noch einige Zeit dauern.

Für VW in den USA ist das ein herber Rückschlag, hatte man doch gehofft, die 2016er Diesel-Modell in den Verkauf zu bringen. Nun bleiben diese weiter in “Quarantäne” bis Klarheit über die zweite eingesetzte Software herrscht.

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Frank Volk