VW hat im ersten Halbjahr 2018 mehr als 3 Millionen Autos verkauft. Bild: pixabay/Bilderandi

VW hat im ersten Halbjahr 2018 mehr als 3 Millionen Autos verkauft. Bild: pixabay/Bilderandi

Im vergangenen Monat Juni wurde VW mit 534.000 Wagen 4,2 Prozent mehr Autos los als ein Jahr zuvor. Dabei verzeichnete die Marke mit dem blauen VW-Logo vor allem in Europa und Südamerika starke Anstiege.

«Das zweite Halbjahr wird deutlich herausfordernder werden», warnte VW-Markenvertriebschef Jürgen Stackmann. «Die Umstellung auf das WLTP-Prüfverfahren wird voraussichtlich in einigen Modelllinien in Europa zu zeitlichen Verschiebungen führen.»

Die Autobauer haben derzeit Mühe, alle Modellvarianten zügig durch den neuen und ab 1. September verbindlichen WLTP-Abgastest zu schleusen, der die Verbrauchswerte realistischer abbilden soll. VW hält wegen der Probleme im dritten Quartal im Stammwerk Wolfsburg sogar für einige Tage die Bänder an.

In China - ansonsten ein starker Wachstumsmarkt - gab es im Juni für VW einen Auslieferungsrückgang von 1,7 Prozent. In dem für VW wichtigsten Einzelmarkt sinken ab 1. Juli die Einfuhrzölle für die meisten Pkw-Modelle von 25 auf 15 Prozent. Daher dürften sich die chinesischen Autokäufer vorher zurückgehalten haben. Im bisherigen Jahr hat VW in China ein Plus von über 6 Prozent aufzuweisen. Chinas Anteil an den gesamten VW-Auslieferungen betrug rund 48 Prozent.