Wanxiang_Karma-Automotive_Fahrzeugproduktion

Nachdem nun die Erlaubnis der staatlichen Behörde NDRC vorliegt, könnte die Serienfertigung des Karma Revero bevor stehen. Bild: Karma Automotive

Bereits im Sommer hatte der Zulieferer, der 2014 deie Restbestände des Konkurs gegangenen Autobauers Fisker gekauft und in Karma Automotive umgetauft hatte, bei der nationalen Entwicklungsbehörde NDRC einen Antrag zur Fertigung von Elektroautos eingereicht. Dabei hatte die Wanxiang Group ohne Nennung von Details ein Investment in Größenordnung von umgerechnet rund 375 Millionen US-Dollar angekündigt. Laut einer Veröffentlichung auf der Website von NDRC, hat das Unternehmen jetzt grünes Licht zum Bau des Werks erhalten. Die neue Fertigungsstätte ist demnach auf eine Kapazität von 50.000 Einheiten pro Jahr ausgelegt. Explizit ist die Rede von einem Autowerk.

Als wahrscheinlich gilt, dass es nun mit der Serienfertigung bei Karma Automotive los gehen wird. Bislang einziges bekanntes Produkt der Marke ist der Karma Revero, eine Weiterentwicklung des letzten Fisker-Modells. Karma Automotive ist für die Wanxiang Group spektakuläre Spitze seines Autogeschäfts. Eine feste Größe ist das Unternehmen in China als Produzent von Elektro- und Hybridbussen.